Geschichte

Schlossgeschichten

 

 

Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.
Theodor Fontane (1819-1898) Schriftsteller

 

Anfang des 19. Jahrhunderts war der bisherige Sitz der Familie von Stralendorff abgerissen worden. 1860 ließ Franz von Stralendorff durch den aus Wismar stammenden Architekten H.G. Thormann das heutige Schloss Gamehl im neogotischen Stil errichten. Es war Mittelpunkt einer großen Gutsanlage mit zahlreichen Nebengebäuden.

Gamehl war und blieb über 600 Jahre ununterbrochen - mit Ausnahme der DDR-Zeit - Stammsitz und Mittelpunkt der Familie.

Der Baumeister versah das Gebäude mit einem für den neogotischen Stil typischen Turmbau, verziert mit originellen Ziegelornamenten und Bogenfenstern. Im Innenbereich wurden die Räume reich mit Stuck sowie Parkett und Holzdielenböden ausgestattet.

Bis 1945 blieb Schloss Gamehl Sitz der Familie, letzter Schlossherr war Joachim von Stralendorff. 2000 wurde Schloss Gamehl von Georg von Wallis und Dagmar von Stralendorff-von Wallis wieder erworben und in mehrjähriger aufwändiger Arbeit restauriert. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, den Ziegelbau und seine Innenräume in der originalen Struktur mit allen charakteristischen Stilelementen und in den ursprünglichen Formen und Farben wiedererstehen zu lassen.

So ist das romantische Hotel Schloss Gamehl entstanden.

Der Name "Gamehl" läßt sich von der wendischen Bezeichnung für "Hügel" ableiten und weist auf die erhöhte Lage des Ortes hin.

Kontakt

23970 Gamehl bei Wismar Telefon: +49 38426 22000 eMail: info@schloss-gamehl.de